TPRM Process — So funktioniert Third Party Risk Management in der Praxis

Ein funktionierender TPRM Process verbindet vier Kernelemente: Risikobewertung, kontinuierliches Monitoring, strukturiertes Reporting und klare Eskalationspfade.

Viele Unternehmen haben ein TPRM-Framework auf dem Papier — aber keinen funktionierenden TPRM Process. Der Unterschied: ein Framework beschreibt was gemacht werden soll, ein Process definiert wie, von wem und wann.

Schritt 1: Risikobewertung strukturieren

Der TPRM Process beginnt mit einer strukturierten Risikobewertung jedes Lieferanten. Bewertungsdimensionen: Kritikalität (welchen Einfluss hat ein Ausfall oder eine Kompromittierung?), Zugang (hat der Lieferant Zugang zu sensiblen Daten oder Systemen?), Cyber-Posture (wie gut ist der Lieferant selbst gesichert?), Compliance (erfüllt der Lieferant NIS2/DORA/ISO-Anforderungen?). 360TPRM liefert für die Cyber-Posture-Bewertung automatisierte Intelligence-Scores.

Nicht alle Lieferanten gleich

Ein kritischer IT-Dienstleister mit Systemzugang erfordert intensive Due Diligence. Ein Büromaterial-Lieferant braucht nur Standard-Checks. 360TPRM differenziert automatisch.

Schritt 2: Monitoring-Prozess etablieren

Kontinuierliches Monitoring ist das Herzstück des TPRM Process. Was zu überwachen ist: Cyber-Sicherheitslage (CVEs, Darknet-Leaks, Angriffsfläche), Compliance-Status (Zertifikate, regulatorische Änderungen), Finanzstabilität (Insolvenzrisiko bei kritischen Abhängigkeiten), Vertragsstatus (Kündigungsfristen, SLA-Einhaltung). 360TPRM automatisiert die Cyber-Intelligence-Dimension vollständig.

Schritt 3: Reporting und Eskalation

Ein TPRM Process ohne klares Reporting bleibt wirkungslos. 360TPRM liefert: Management-Dashboard mit Gesamtübersicht und Risikotrends, detailliertes Lieferanten-Reporting mit Intelligence-Daten, automatische Alerts bei kritischen Ereignissen mit definierten Eskalationspfaden, regulatorische Reports für NIS2- und DORA-Nachweise. Wer wird wann informiert? Das muss vor dem ersten Vorfall definiert sein.

Eskalation vor dem Ernstfall definieren

'Wer entscheidet wenn ein kritischer Lieferant kompromittiert wurde?' Diese Frage muss beantwortet sein bevor sie sich stellt. 360TPRM stellt die Eskalationskette sicher.

Schritt 4: Dokumentation und Audit-Trail

NIS2 und DORA fordern eine nachvollziehbare Dokumentation aller TPRM-Aktivitäten. 360TPRM dokumentiert automatisch: alle Bewertungen mit Zeitstempel, Alert-History und Reaktionen, Kommunikation mit Lieferanten, Entscheidungen und Genehmigungen. Der Audit-Trail ist jederzeit exportierbar — für interne Audits und BSI-Prüfungen.

FAQ

Was ist der Unterschied zwischen TPRM Process und TPRM Framework?+
Wie lange dauert die Einführung eines TPRM Process?+
Was fordert DORA zum TPRM Process?+
Wer ist für den TPRM Process verantwortlich?+

TPRM Process mit 360TPRM implementieren

Sehen Sie in einer 45-minütigen Demo, wie 360TPRM Ihre Anforderungen konkret erfüllt.

Demo →