Third-Party Risk Management ist der strukturierte Prozess zur Identifikation, Bewertung, Überwachung und Steuerung von Risiken durch externe Parteien. In einer vernetzten Wirtschaft ist jeder Lieferant ein potenzieller Risikofaktor.
Warum ist TPRM heute unverzichtbar?
Durchschnittlich haben Unternehmen 500–5.000 aktive Drittparteien. Jede kann ein Einfallstor für Cyberangriffe oder einen Compliance-Verstoß darstellen. NIS2 und DORA machen TPRM zur Pflicht.
Laut Gartner werden bis 2025 60% aller Cybersicherheitsvorfälle durch Drittparteien verursacht oder ermöglicht.
Die 5 Kernprozesse im TPRM
(1) Identifikation — alle Drittparteien erfassen. (2) Bewertung — Risikoprofil ermitteln. (3) Due Diligence — tiefere Prüfung kritischer Parteien. (4) Kontinuierliches Monitoring. (5) Offboarding — strukturierter Exit.
Warum reichen Fragebögen nicht mehr aus?
Fragebögen messen Vergangenheit. Ein Lieferant, der im Januar einen sauberen Fragebogen abgibt, kann im März bereits kompromittiert sein. Kontinuierliches Monitoring liefert den aktuellen Risikostand in Echtzeit.
360TPRM verbindet klassische TPRM-Prozesse mit nativ integrierter Cyber Intelligence — CVE-Erkennung, Darkweb-Monitoring und Breach-Detection automatisch.
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